Rönne Stiftung

Stiftungszwecke der Rönne-Stiftung sind

  • die Förderung von Kunst und Kultur,
  • die Förderung von Bildung und Erziehung,
  • die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens im Geltungsbereich dieses Gesetzes,
  • die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens,
  • die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Stiftung fördert dafür geeignete Projekte und führt diese auch selbst durch. Damit dient sie dem gesellschaftlichen und demokratischen Engagement. Sie beteiligt sich an der Erforschung von Strategien zur Bewältigung aktueller Probleme des „Geistigen Eigentums“. Und sie hilft bei der Entwicklung von Strategien zum Ausbau und der Stärkung der demokratischen, freiheitlichen und rechtstaatlichen Entwicklung. Die Anforderungen, welche das 21. Jahrhundert an kulturelle Identität im Zeichen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz stellt, gehören ebenfalls zu den Themen, mit denen sich die Stiftung befasst.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Berlin. Das Gründungsvermögen stammt aus dem Nachlass des Künstlers und Handwerkers Ulrich Stroß. Er hat fast sein gesamtes Leben in dem von seinem Vater kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erworbenen Miethaus in der Rönnestraße – daher kommt auch der Name der Stiftung - in Berlin-Charlottenburg gewohnt und gearbeitet. Hier hatte er auch Atelier und Werkstatt.

Nach Instandsetzung und Renovierung des Hauses wird die Stiftung auch Räume im Haus in der Rönnestraße beziehen und für ihre eigene Arbeit und die Arbeit anderer gemeinnütziger Organisationen und NGOs nutzen. In diesen Räumen werden auch Arbeiten des verstorbenen Künstlers der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Das ganz im Zeichen nichtmaterieller Interessen gelebte Leben von Ulrich Stroß und seine Vorstellung von gutem Miteinandersein sollen den Geist der Stiftung prägen. Ulrich Stroß hat seinen Freund und langjährigen Rechtsanwalt Burkhard Saar in der Erwartung zu seinem Erben eingesetzt, dass die in dieser Freundschaft gemeinsam entwickelten Ideen sich nicht verlieren, sondern auch nach seinem Tod weiter in die Gesellschaft hineinwirken.